|
Online-Ansicht
|
|
|
|
Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für Ihre Einreichung zum Österreichischen Integrationspreis 2022 und Ihr Engagement in diesem Bereich! Über 140 Projekte und Initiativen haben sich beworben. Der Preis, der mit 3.000 Euro pro Kategorie dotiert ist, wurde Ende des Vorjahres im Wiener Palais Berg vergeben. In der Kategorie „Stärkung von Frauen“ wurde das speziell an Mädchen mit Flucht- und Migrationshintergrund gerichtete Mentoringprogramm des Vereins Sindbad ausgezeichnet. Anerkennungspreise gab es in dieser Kategorie für das Wiener Projekt „DIGI MI“, das Migrantinnen und geflüchteten Frauen in Form von regelmäßigen Lerncafés digitale Basiskenntnisse vermittelt, sowie für die niederösterreichische Initiative „S.I.E. - Selbstbestimmung - Integration - Emanzipation. Beratung und Bildung für Migrantinnen im Waldviertel“. Hier werden, neben umfassender Beratung, niederschwellige Bildungsangebote für Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund angeboten. In der Kategorie „Integration vor Ort“ wurde „MOBIL“, die Familienberatung des Kinderdorfs in Vorarlberg ausgezeichnet. Diese legt einen Fokus auf sozial schwächere Familien und Gesellschaftsgruppen. Zwei steirischen Projekte wurden mit Anerkennungspreisen bedacht: „Perspektive 3.0 – Türen öffnen, Chancen leben“ bietet für Migranten und Migrantinnen Sprachvermittlung mit digitalem und gesellschaftlichem Basiswissen und fördert den Zugang zu regionalen, ehrenamtlichen Initiativen. Das Projekt „Gemma! Gemeinsam machen“ wird in Grazer Brennpunktbezirken durchgeführt und fördert die Integration und den interkulturellen Austausch junger Menschen durch regionale Beratung und Lernhilfe. In der Kategorie Sport wurden Projekte ausgezeichnet, die gezielte Maßnahmen zur Förderung der Integration von Flüchtlingen und Zugewanderten in die österreichische Sportlandschaft setzen. Der Hauptpreis, der von Coca Cola gestiftet wird, ging an das Salzburger Projekt „Street Football Network Klessheim“, das in Salzburger Brennpunktbezirken über Straßenfußball Kontakt zwischen geflüchteten Personen und der Mehrheitsgesellschaft ermöglicht. Den Anerkennungspreis, gestiftet durch SportAustria, erhielt das Projekt „loginsIntegration – Vielfalt in Bewegung“. Ein Kollektiv aus Sporttrainerinnen und -trainern bietet Trainings und Kurse für geflüchtete Menschen und schon länger in Österreich lebende Menschen an. In der Sonderkategorie „Ukraine“ wurde „Amber Med“, ein Kooperationsprojekt des Diakonie Flüchtlingsdiensts und des Österreichischen Roten Kreuzes, ausgezeichnet. Das dahinterstehende ehrenamtliche Team aus Ärzt/innen, Therapeut/innen und Dolmetscher/innen stellt unversicherten Menschen, die sich dauerhaft in Österreich aufhalten, medizinische Versorgung kostenfrei zur Verfügung. Seit Kriegsausbruch in der Ukraine wurden mehr als 1.800 medizinische Behandlungen und Beratungen an vertriebenen Ukrainerinnen bei Ankunft in Österreich durchgeführt. Mit Anerkennungspreisen wurden der Wiener Verein „Domivka“, der vertriebene Ukrainerinnen mit gezielten Beratungen, Workshops und Jobcoaching unterstützt sowie das oberösterreichische Projekt „Ukrainische Frauen in die Wirtschaft“ ausgezeichnet. Hier wird die regionale Community von vertriebenen ukrainischen Frauen ebenso mit Beratungen und gemeinsamen Aktivitäten beim Ankommen in Linz gefördert. Wir bedanken uns sehr herzlich für Ihre Teilnahme und für Ihr Engagement, das Miteinander von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund in Österreich zu fördern! Mit herzlichen Grüßen das Team des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) |
|